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GESCHICHTE VOM STOCKSEEHOF

Der am südlichen Rand der Holsteinischen Schweiz gelegene Stockseehof ist zum ersten Mal 1543 erwähnt als adeliges Gut der Grafen von Reventlow. 1649 fällt es an die Herzöge von Holstein-Plön und nach deren Aussterben Ende des 18.Jahrhunderts an die Dänische Krone. Seit 1926 gehört das Gut nunmehr in 4. Generation der Hamburger Kaufmanns-Familie Baur, deren traditionelles Engagement für die norddeutsche Gartenkultur durch den Baurschen Park in Blankenese belegt ist.

Auf der Teichinsel stand bis 1789 ein Jagdschlösschen. Die noch heute erhaltene Lindenallee wurde bereits 1816 gepflanzt, während der Park erst um 1890 angelegt wurde. Jüngeren Datums, nämlich von 2005, sind die im östlichen Teil sich an den Park anlehnenden Schaugärten.
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HERRENHAUS UND HOFANLAGE

Das jetzige Herrenhaus wurde vom Vater des heutigen Besitzers 1960 in Anlehnung an den klassizistischen Stil der Baurschen Bauten in Hamburg erbaut. Seit 1999 steht es unter Denkmalsschutz.

Stockseehof wurde in den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts mehrfach von schweren Bränden heimgesucht, denen fast alle größeren Gebäude zum Opfer fielen. Heute stellt sich der Hof als eine ungewöhnlich integrierte Anlage von Wirtschaftshof, Herrenhaus mit Garten und Park dar, die sich vorzüglich für die Aufnahme der vielen Besucher der verschiedenen Anlässe eignet.
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PRODUKTION UND DIENSTLEISTUNG

Der Betrieb ist 500 ha groß, von denen etwa die Hälfte ackerbaulich genutzt werden; 180 ha umfassen Wald, See und Grünland und 70 ha stehen für Sonderkulturen (Schattenmorellen, Süßkirschen, Himbeeren, Weihnachtsbäume) zur Verfügung, deren Erzeugnisse alle direkt auf dem Hof vermarktet werden.

In der Gutsbäckerei wird während der Saison Brot und Kuchen gebacken, die die vielen Besucher des Hofes im Sommer im Park unter den alten Bäumen und im Winter in der gemütlichen Weihnachts- scheune genießen können.

Die antike Karte des Stocksee-
hofes - gezeichnet
von Benedikta Baur